Archiv der Kategorie: französischsprachige Veranstaltungen

Do 05.10. bis Sa 07.10.2017 / 20:00, ca. 120 Min. Kampnagel, k2: La Fleur, Selfmade-Aristokratie

Die neue, transnationale Compagnie La Fleur um die Regisseurin Monika Gintersdorfer und den Choreografen Franck Edmond Yao gibt mit Die SELFMADE-ARISTOKRATIE nach Honoré de Balzac ihr Deutschlanddebut. Der vor 215 Jahren geborene französische Autor schuf in seinen Romanen ein enzyklopädisches Sittengemälde Frankreichs, in dem er die Ambitionen aller Gesellschaftsschichten in einem sich etablierenden Kapitalismus beschreibt. Seine kritischen Analysen der öko­nomischen Ungleichheiten und der machtorientierten Gesetze der Großstadt kommen aus seinem direkten Erleben, La Fleurunablässig transformiert er eigene Verstrickungen in Romanfiguren, die im Team von La Fleur eine aktuelle und reale Entsprechung haben. Wie die Dandys und Kurtisanen im 19. Jahrhundert bilden die Tänzer*innen, DJs, Schauspieler*innen und Showbizstars von La Fleur eine Art widerständige Aristokratie von unten. Angekommen in den westlichen Metropolen begegnen sie nicht nur einer Mischung aus Luxus, Haltungen und Styles, sondern einer auf Abschottung beruhenden Einwanderungspolitik und einer unsichtbaren, aber wirksamen Klassentrennung. Die Künstler*innen geben sich mit diesen Beschränkungen nicht ab: Sie wechseln häufig ihren Status, frei nach dem Prinzip »Bestimme selbst, wer du sein willst.« Nach der Uraufführung auf den Wiener Festwochen zeigt Kampnagel die deutsche Erstaufführung in französischer und deutscher Sprache.

  • Tickets: 20 Euro (erm. 9 Euro, k-Karte ab 7 Euro)
  • In französischer und deutscher Sprache

Détails

Eine andere Vorstellung mit dem Namen ‚Silmandé‘ findet Ende Oktober mit Übertiteln auf Französisch, Englisch und Deutsch statt.

merci à Jennifer!

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09.-19.06.2017, thalia theatre:

17.06.09. thalia.. vu du pont.jpgab Juni durchzieht ein frankophoner Schwerpunkt das Programm des Thalia Theaters:

Hightlights z.B:
Vu du Pont des flämischen Regisseurs Ivo van Hove auf französischer Sprache
09.06. und 10.06. 20:00 Uhr,
11.06. 17:00 Uhr / von Arthur Miller // Schauspiel

Sowie „Das Ende von Eddy“ von Édouard Louis mit einem Autoren-Gespräch von Didier Éribon und Édouard Louis zum spannenden Thema „Die Wiederentdeckung der Gegend meiner Selbst“.
Das Ende von Eddy /19.06. 20:00 Uhr /
Die Wiederentdeckung der Gegend meiner Selbst / 11.06. 18:15 Uhr /

prix et détails:
merci à Marie!

13.05.2017, 19:30h, Chavis Kulturcafé: mauve

„Liebe Chanson-Affinen im hohen Norden,
wer am Sa., 13.05. französische Chansons voller Daseinsselig- und traurigkeit erleben möchte, den lade ich herzlichst zu den Konzerten meines Duos mauve ein. In alter Besetzung mit Akkordeon-Klavier-Gesang-singenden Weingläsern, aber mit viel neuem Repertoire von Brassens, Barbara, Brel und Kreisler sowie Eigenem spielen Malte Hollmann und ich zwei Konzerte, davon eines in Hamburg. Ich würde mich freuen, wenn Ihr einen Abend diese wunderbare Musik mit uns teilt:
adresse:  Detlev-Bremer-Str. 41, 20359 Hamburg (St. Pauli)
Eintritt frei- Hutspende und reichlicher Verzehr erbeten
Bitte diese Mail auch gern weiterleiten.

Mit herzlichen Grüßen Maja Hilke für mauve www.mauvechanson.wordpress.com

mauve mauve [mo:v] ist ein hannoveraner Chansonduo von Sängerin Maja Hilke und Pianist Malte Hollmann. In den morbiden, französischsprachigen Liedern formen die Musiker satirische und poetische Texte zu großartigen Melodien. Und das mit einer derartigen Feinsinnigkeit und Intensität, dass die in Musik gegossenen Geschichten, Emotionen und Revolten fast zu denen des Zuhörers werden wollen. Das Duo interpretiert klassische Bohême- Chansons der 50-70er Jahre von Jacques Brel, Serge Gainsbourg und Georges Brassens. An die Seite dieser Stücke stellt mauve moderne, chansonhafte Varianten von Popsongs, in denen die Musiker auch zu singenden Gläsern, Akkordeon und Percussioninstrumenten greifen. Die eigenen Vertonungen des Ensembles legen deren musikalische Wurzeln frei, die im Jazz, der klassischen und der Zeitgenössischen Musik liegen. mauve formierte sich im Dunstkreis der hannoveraner Musikhochschule und spielte zunächst in wechselnden Besetzungen. Seit Frühjahr 2014 arbeiten Hilke und Hollmann nun fest zusammen und spielen Chansons von Nostalgie und Revolten. Encore, Encore!“

Merci à Maja!

09.03.2017, 20h30, Die Grete: À quoi ça sert l’amour

Zum 100. Geburtstag von Edith Piaf

Kulturverein Schanzenviertel e.V. / Eintritt frei

Von der Straße auf die großen Bühnen der Welt, ein Leben vollgepumpt
mit Männern, Drogen, Liebe, Schmerz und vor allem Musik. An großen,
manchmal bis an den Kitsch grenzenden, Gefühlen mangelt es weder dem
Leben, noch den Chansons der kleinen Frau, die vielleicht als einzige
Jeanne D´Arc den Rang der Nationalheiligen Frankreichs streitig machen
könnte.

Zum 100. Geburtstag von Edith Piaf begibt sich Kassels selbsternannte
HinterhofJAZZonette Dennis Wenzel auf einen wild-melancholischen
Streifzug durch das Repertoire der großen Chansonsängerin. Begleitet
wird er auf dieser Reise von einem jungen Jazz-Trio, dass den
altbekannten Klassikern mit Hilfe einer guten Portion „alter Seele“ eine
neue Färbung verleiht und das Beste aus Chanson und Jazz miteinander
verbindet.

Gemeinsam macht sich das Quartett auf die Suche nach der Piaf, für die
Chanson und Leben immer und unbedingt miteinander verbunden waren – ohne
Aussicht auf Antwort, aber mit einer guten Portion musikalischer
Spielfreude und Herzblut ausgestattet.

vocals Dennis Wenzel // guitar Vincent Wolf // drums Bene Schuba // bass Gabriel Stein
Weitere Infos: http://www.denniswenzel.com/

Kulturverein Schanzenviertel e.V.
Margaretenstraße 33
20357 Hamburg

Merci à Vincent!