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18.02.2017, 19h30, Monsun Theater (film): Merci Patron!

© Fakir

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A Poix-du-Nord, Jocelyne et Serge Klur produisaient des costumes pour la marque Kenzo. Jusqu’à ce que Bernard Arnault rachète leur entreprise et délocalise la production en Pologne. Depuis, les Klur sont au chômage et vivent avec 400 euros par mois. Criblés de dettes, les huissiers menacent de saisir leur maison… C’est alors qu’arrive François Ruffin, journaliste de profession et meilleur ennemi de Bernard Arnault. Avec l’aide de Marie-Hélène, ancienne déléguée CGT de l’usine de Poix-du-Nord et désormais ambulancière, ils échafaudent des plans aussi géniaux qu’improbables pour contraindre l’homme le plus riche de France à éponger les dettes des Klur. Mais ces David frondeurs pourront-ils l’emporter contre un Goliath milliardaire ?

Malgré la censure, Merci Patron! a été un immense succès en France. Le soir du 31 mars 2016, le documentaire de François Ruffin était projeté à Paris, Place de la République, où les participants à la première Nuit Debout s’étaient retrouvés. A Hambourg comme à Paris, la projection sera suivie d’un débat car la raison d’être de ce film, c’est de se retrouver pour se recharger. A Hambourg comme à Paris, la projection de « Merci Patron » introduira un débat et des échanges inspirants pour dessiner un monde meilleur…

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Am Standort Poix-du-Nord in Nordfrankreich produzierten Serge und Jocelyne Klur Herrenanzüge der Luxus-Marke Kenzo – bis Hauptaktionär Bernard Arnault das Unternehmen kaufte und die Produktion nach Polen verlegte. Seitdem sind die Klur arbeitslos und leben von 400 Euro im Monat. Von Schulden geplagt, droht ihnen nun die Pfändung ihrer Wohnung… Hier tritt François Ruffin auf den Plan – Journalist und Gegner Arnaults. Mit Hilfe von Marie-Hélène, ehemalige Gewerkschaftsvertreterin von Poix-du-Nord und Krankenwagenfahrerin, entwirft er einen ebenso genialen wie unwahrscheinlichen Plan. Werden die Widerspenstigen den reichsten Mann Frankreichs zur Kasse zwingen können?

Danke, Chef!, die satirische Doku à la Michael Moore von François Ruffin war trotz Zensur ein riesiger Erfolg in Frankreich. Am 31. März wurde der Film auf dem Pariser Platz der Republik gezeigt, wo die Demonstranten von Nuit Debout sich versammelt hatten und wurde zum Zündfunke der sozialen Bewegung. In Hamburg wie in Paris werden dem Film eine Debatte über die Bewegung Nuit debout und ein inspirierender Austausch folgen, um den Spuren einer Perspektive nachzugehen, die den Weg in eine bessere Welt noch nicht aus den Augen verloren hat.
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Projection en avant-première en Allemagne -Documentaireréalisé par François Ruffin en 2016, 84 minutes, sous-titres allemand

Deutsche Erstaufführung – Dokumentarfilm von François Ruffin FR (2016) 84 Minuten OMU

VVK |prévente/ AK |guichet8 € / erm. |tarif réduit6 €

Monsun Theater
Friedensallee 20
22765 Hamburg

findet statt im Rahmen des Festival arabesques 2017
détails

10.01.2017, institut francais: cinéclub

toutes les deux semaines l´institut francais de hambourg présente des films francophones (entré gratuit)
hippocrate - film cover frz.jpg

10.01.17 – 19:00:Hippocrate von Thomas Lilti, Frankreich,  2013 | Deutsche Untertitel

17.01.17 – 19:00: Pauline s’arrache von Emilie Brisavoine, Frankreich, 2014 | Englische Untertitel

 

„Initiation im Kino
Unsere Kinoreihe „french connection“ startet im Jahr 2017 mit Geschichten, in denen es um Initiation geht. Ebenso wie im Bildungsroman kreisen die Themen um das french connection. cinéclub.jpgWachsen einer Hauptfigur, wobei sich deren Persönlichkeit in emotionaler, sozialer, intellektueller oder kultureller Hinsicht ausbildet. Im Gegensatz zur literarischen Tradition sind die Hauptfiguren nicht unbedingt Jugendliche – ein Beweis dafür, dass es fürs Lernen und Wachsen keine Altersgrenze gibt.
Vor jedem Film zeigen wir einen Kurzfilm.“ (if hh)

Institut français Hamburg
Heimhuder Strasse 55
20148 Hambourg

20.-30.08.2015: Metropolis Kino – 8. französische Filmtage

Ça commence! Diese Woche starten die 8. Französischen Filmtage im Metropolis Kino. Unter dem Motto „Das launische Leben“ (La vie lunatique) zeigen wir 10 Tage lang Neuheiten des Cinéma français sowie eine Retrospektive mit Filmen des mysteriösen und fantastischen Regisseurs Leos Carax.
Alle aktuellen Filme feiern ihre Hamburg-Premiere. Mit dabei sind viele französische Nachwuchsschauspieler wie Reda Kateb, Adèle Exarchopoulos, Pio Marmaï, Lolita Chammah und Laetitia Dosch. Aber auch die Stars der alten Garde brillieren auf der Leinwand: Catherine Deneuve, Gustave Kervern sowie der junge Michel Piccoli und die junge Juliette Binoche in der Retrospektive.

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Besonders viele Regisseurinnen sind diesmal mit ihren Erstlingswerken vertreten, die u. a. die Gemeinsamkeit haben, dass sie über eine andere künstlerische Ausdrucksform, wie die der Fotografie oder der Musik zum Filmemachen gekommen sind, was sich charmant und unkonventionell in den Filmen widerspiegelt.

Alle Filme werden auf Französisch mit deutschen oder englischen Untertiteln gezeigt. Mehr Infos zum Programm gibt es hier: http://www.metropoliskino.de/index.php?id=28#1 und hier: http://www.metropoliskino.de/index.php?id=28#2
Die Eröffnung mit Gästen findet am Donnerstag, dem 20. August, 20 Uhr statt. Gerne weitersagen und selbst vorbeikommen.

Metropolis Kino – Kleine Theaterstraße 10 – 20354 Hamburg – Tel: +49 (0)40 34 23 53